Als wir am Freitag in Kapstadt gelandet sind, habe ich mich doch sehr gewundert, gleich von Deutschen angesprochen zu werden. Spaeter hat sich jedoch herausgestellt, dass es seeeeeeeeeeeeeehr viele Deutsche in kapstadt gibt!!! Dazu aber spaeter mehr.
Im Hostel habe ich den Englaender Stewart kennen gelernt, mit dem ich ein bisschen die Waterfront und spaeter die Innenstadt zu Fuss erkundigt habe. Ein herrliches Gefuehl mal wieder in der Innenstadt zu Fuss laufen zu koennen! Am Abend konnte ich dann, auch aufgrund des enormen Schlafmangels der vorherigen Nacht (Party bis um halb 4, aufstehen um 5 um den flieger zu kriegen...), super einschlafen. In einem 8er Dorm im Backpacker zu schlafen ist eigentlich gar nicht schlimm.
Am Samstag bin ich dann nach Robben Island gefahren. Die ist die ehemalige Gefaengnisinsel, auf der u.a. Nelson Mandela 18 Jahre inhaftiert war. Die Tourguides auf der Insel waren selbst mal politische Gefangene, sodass ich ein sehr gutes Bild von der damaligen Zeit bekommen habe. Einfach grausam!
Auf der Faehre dorthin habe ich aber wieder - wen wunderts - einen deutschen kennen gelernt!
Am Abend wollten Stewart und ich eigentlich nur ein Cider (unser deutscher Cidre ist hier in Bierflaschen und total das Trendgetraenk) an der hauseigenen Bar trinken. Dann haben wir aber noch Neuseelaender, Finnen, Australier und Inder kennen gelernt und beschlossen, "andere Laender" besser kennen zu lernen. Einen total besoffenen, lallenden neuseelaender zu verstehen ist gar nicht so leicht ;) 4 Cider und einen Pancake spaeter war ich dann allerdings auch sehr betuedelt. Aber ich weiss immernoch, was mir Lavy, einer der Inder, ueber sein Land erzaehlt hat. Z.B. herrschen dort immernoch heute sehr stark die Kasten vor!!
Frohen Mutes sind Stewart und ich am naechsten Morgen gestartet und wollten den Table Mountain beklimmen. Am Ausgang des Backpackers haben wir noch Duncan, einen der Neuseelaender getroffen, der spontan entschieden hat mitzukommen. Der Tafelberg ist wirklich unheimlich schoen - aber auch unheimlich hoch (besonders wenn man einen kleinen kater hat, es Mittag ist und die Sonne knallt und dementsprechend 1 Liter Wasser definitv zu wenig sind). Also haben wir nach der Haelfte der Strecke beschlossen, unseren Korpern diese Tortur zu ersparen und sind wieder herauntergeklettert und haben die Seilbahn hochgenommen. Die 8 Euro dafuer haben sich aber auch gelohnt, da der Tafelberg einen wirklich umwerfenden Blick ueber Kapstadt bietet!!!
Abends sind Mathias, ein deutscher aus Augsburg, und ich noch nach Camps Bay gefahren - es kann schlisslich nicht sein, dass ich 3 Tage in kapstadt bin und den Schoensten Strand nicht gesehen habe!!
Ich wollte nochmal auf die deutschen zurueckkommen: In meinem 8er Zimmer sind ausser mir noch 4 deutsche. 2 Davon kommen sogar aus Oldenburg!! Ansonsen habe ich noch Leute aus Ulm, Koeln und wie gesagt Augsburg getroffen. Und als wir auf den Tafelberg gefahren sind waren wirklich auch UEBERALL deutsche!!!
Kapstadt ist wirklich eine wunderschoene Stadt und komplett anders als Johannesburg. Zwar wurden wir schon von einem voellig vollgedroehnten Schnorrer so penetriert, dass wir ihm dann doch die 5 Euro, die er von uns habe freiwillig gegeben haben. Und auch ein Taxifahrer hat gecheckt, dass wir Touris sind und hat eine kleine Strecke mal eben doppelt so lang gemacht. Aber im grossen und ganzen ist es hier viel sicherer!
Montag, 30. März 2009
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Hey Süße,
AntwortenLöschenOh man, du erlebst ja was in der kurzen Zeit.Freut mich für dich!Feiern zu Ostern ein Wiedersehen mit den verbliebenen Mädels und werden dann an dich denken,versprochen! Also genieß die noch verbleibende Zeit denn die Abreise kommt jetzt schneller als du denkst. Mach noch alles was du noch unbedingt machen wolltest, das hätte ich auch mal machen solllen :)
*Lieben Gruß*
Anika